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Bindeweisen für Schwangere

In der zweiten Schwangerschaftshälfte treten häufig Beschwerden den unteren Rücken betreffend auf. Gewichtszunahme und die veränderte Körperhaltung und evtl. Wassereinlagerungen strapazieren Bänder, Muskeln und somit die Wirbelsäule. Der Platzbedarf des Kindes verschiebt die inneren Organe. Als Folge können z.B. eingeengte Nerven den Ischiasschmerz auslösen. Vor der Geburt nimmt die Brust an Größe und Gewicht zu – dies ist eine ungewohnte Last – Schultern werden nach hinten gezogen und der Oberkörper fällt weiter ins Hohlkreuz. Die Muskulatur im Schulterbereich ist verspannt. Der Beckenboden muss sich flexibel weiten können. Hormonelle Veränderungen lockern Bänder und Gewebe und dadurch lässt die Festigkeit der Gelenke nach. Das zunehmende Gewicht belastet zusätzlich die Muskulatur. Die Stabilität der Wirbelsäule ist herabgesetzt.

Ein bewusste, aufrechte Haltung in der Schwangerschaft ist wichtig, um u.a. Problemen mit dem Rücken vorzubeugen.

Wirkung der Bindeweisen:

  • Stabilität und Gleichgewicht
  • Aufrichtung der Wirbelsäule
  • Entlastung der Blase zur Vermeidung von Inkontinenz
  • Unterstützung der Bauchmuskulatur
  • Besserung der Rückenbeschwerden
  • Entlastung des Beckenbodens
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung allgemein

(Entnommen aus: Flyer FTZ Trageschule Mainz)